Ligurische Grenzkammstraße

Ligurien Toskana, Italien
Ligurische Grenzkammstraße
Foto © Wikicommons
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Ligurische Grenzkammstraße
Länge
64km
Max. Höhe
2225m
Schwierigkeitsgrad
Schwierig
Geeignet für
motorcyclesuvcamper
Mautpflichtig
Nordabschnitt Maut: 20,00 € für Geländewägen, für Enduros 15 €. (Stand 2024) Tickets unter: https://briga.info Südabschnitt Maut: keine (Stand 2023)
Beschränkungen
Ligurische Grenzkammstraße Öffnungszeiten: 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr Gilt für die gesamte Strecke: nur für Offroad Fahrzeuge mit weniger als zwei Metern Breite geeignet; nicht mehr als 140 Enduros und 80 Geländewagen pro Tag Ligurische Grenzkammstraße Sperrungen: Dienstags & Donnerstags für motorisierte Fahrzeuge vom 1. November bis mindestens zum 31. Mai generell gesperrt

Die Ligurische Grenzkammstraße (LGKS) ist nicht irgendeine beliebige Straße durch die Alpen. Sie führt als ehemalige Militärstraße entlang der französisch-italienischen Grenze. Ihre auf losem Untergrund befahrbare Länge beträgt 64 Kilometer, ein Großteil davon in Höhen über 2.000 Meter. Es gibt sogar eine Serpentinenstrecke, die als Schottervariante des Stilfser Jochs gilt. Militärisch genutzt wurde die Ligurische Grenzkammstraße vornehmlich zwischen den beiden Weltkriegen. Bis heute säumen zahlreiche Forts die Kammstraße. Dass die Strecke heute gleich mehrmals die Grenze passiert, sollte einen nicht wundern, schließlich war die Region seinerzeit stark umkämpft, und der Grenzverlauf änderte sich mehrmals.

Wer die Ligurische Grenzkammstraße befahren möchte, braucht ein geeignetes Motorrad, Schotterfahrung und viel Mut, vor allem, um nicht in den Abgrund zu schauen, da die Wege größtenteils unbefestigt sind. Der Weg ist anstrengend, kräftezehrend, im besten Sinne des Wortes grenzerfahrend und aufwühlend – aber auch beeindruckend und grandios!

Redaktions-Hinweis: Man ist hier in hochalpinen Landschaften unterwegs. Respekt vor anderen Verkehrsteilnehmern, aber auch der Umweltschutz sollten selbstverständlich sein. Also: Nur auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und seinen Müll wieder mitnehmen. Wir wollen schließlich alle nicht, dass dieses Schotterparadies irgendwann für den motorisierten Verkehr aufgrund von Fehlverhalten einiger Unverbesserlicher gesperrt wird.

Höhenmeter
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